Tauchscooter werden auch als Unterwasser-Scooter, oder kurz, als UW-Scooter bezeichnet. Die Geräte sind in verschiedenen Preisklassen erhältlich und können für den Einsatz Unterwasser genutzt werden. Der Einsatzbereich eines Tauchscooters kann sich in Abhängigkeit vom Modell und in Abhängigkeit von der Antriebsart unterscheiden. Mit akkubetriebenen Tauchscootern können beispielsweise größere Tiefen erforscht werden, während benzinbetriebene Varianten für längere Taucheinsätze geeignet sind. Akkubetriebene Tauchscooter sind beispielsweise für Anfänger geeignet und überzeugen durch ihren geräuscharmen Betrieb.

 

1.0 Funktion des Akkus

Im Vergleich zu Varianten mit Verbrennungsmotor besitzt der akkubetriebene Tauchscooter einen Elektromotor. Der Elektromotor erhält durch einen Akku Energie und treibt den Propeller eines Scooters an.

1.1 Vorteile

Wer in Deutschen Gewässern tauchen möchte, der muss sich an bestimmte Umweltschutz- und Gewässerschutzauflagen halten. Ein Gerät mit einem Benzinantrieb ist nicht überall einsetzbar. Die Nutzung eines Scooters mit Elektroantrieb ist durch die Umwelt- und Gewässerschutzauflagen kaum eingeschränkt. Akkubetriebene Varianten können zudem in größeren Tiefen eingesetzt werden. Die mögliche Tauchtiefe ist bei einem Elektro-Tauchscooter durch die Druckfestigkeit des Gehäuses limitiert. Ein weiterer Vorteil der elektrisch betriebenen Geräte ist die geräuscharme Betriebsweise.

1.2 Nachteile

Geräte, die mittels Akku betrieben werden, besitzen eine geringere Reichweite als Varianten mit Verbrennungsmotor. Des Weiteren ist die Geschwindigkeit der akkubetriebenen Scooter geringer.

 

2.0 Inbetriebnahme

Ein hochwertiger Tauchscooter muss in der Regel nur eingeschaltet werden und ist sofort einsatzbereit. Bevor es in das Wasser geht, sollten allerdings Vorbereitungen getroffen werden. Bei akkubetriebenen Tauchscootern ist die Verbindung vom Akku zum Motor in der Regel lose. Die fehlende bzw. die lose Kabelverbindung dient als Transportsicherung. Vor dem Einsatz des Gerätes sollte die Kabelverbindung wieder hergestellt werden und das Mittelteil sollte sicher aufgesteckt werden. Steckverbindungen und gummierte O-Ringe sollten sauber sein. In der Regel besitzen die Tauchscooter an der Steckverbindung eine Polyoxymethylen-Nase, die eine zusätzliche Abdichtung darstellt. Diese sollte idealerweise auf die Steckverbindung geschoben werden. Es ist ratsam, vor Inbetriebnahme des Gerätes die jeweilige Bedienungsanleitung zu studieren. Nach korrektem Anschluss sollte das Verschlusssystem sicher und wasserdicht geschlossen werden. Des Weiteren muss der Geschwindigkeitsschalter vor dem Einschalten des Gerätes auf null stehen. Steht der Regler nicht auf null, kann es sein, dass das Gerät sofort nach Einschalten Gas gibt. Damit der Gashebel bzw. der Gasgriff nicht ausversehen betätigt wird, besitzen die meisten Tauchscooter eine Sicherungsschraube, die den Griff bzw. den Hebel entsprechend fixiert.

 

3.0 Vorsichtmaßnahmen

3.1 Vor dem Tauchen

Der Tauchscooter muss wasserdicht sein. Das bedeutet, dass kein Wasser in den Innenraum bzw. an den Motor gelangen darf. Die Geräte besitzen zu diesem Zweck eine wasserdichte Versiegelung und der Motor kann verkapselt sein, damit kein Wasser eindringt. Verirrt sich ein Gegenstand in den Propeller oder geraten Algen in das Gerät, sollte der Tauchscooter sofort abgeschaltet werden. Der Propeller sollte bei ausgeschaltetem Motor von dem störenden Gegenstand befreit werden. Bei einem Tauchgang sollte unbedingt ein langsames Auftauchen mit dem Scooter erfolgen. Des Weiteren ist es ratsam, die Betriebsdauer des Tauchscooters im Blick zu haben. Gute Geräte können mit einer Akkuladung 50 bis 90 Minuten fahren. Die Fahrzeit ist auch von der Geschwindigkeit abhängig. Wer durch das Wasser schnorchelt und gemütlich fährt, der kann auch eine Laufzeit von 150 Minuten (modellabhängig) erzielen.

3.2 Beim Tauchen

Taucher und Schnorchler sollten einen Schrittgurt tragen, wenn sie einen Tauchgang mit einem Scooter unternehmen möchten. Ein Tauchscooter ist mit einem Zugseil ausgestattet, welches an den D-Ring des Schrittgurts befestigt wird. Vor dem Einsatz des Gerätes sollte die Sicherungsschraube gelöst werden und die Leistung des Tauchscooters sollte eingestellt werden. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen und das Gerät befindet sich mit gelöster Sicherheitsschraube und eingestellter Leistungsstufe im Wasser, kann das Gerät eingeschaltet werden. Der Taucher darf im wahrsten Sinne des Wortes Gas geben. Ein Tauchscooter ist in diversen Preisklassen erhältlich und kann, modell- und akkuabhängig, in diverse Gewichtsklassen unterteilt werden. Auch schwere Tauchscooter sollten im Wasser leicht zu lenken sein. Kleinere Modelle können problemlos mit einer Hand gelenkt werden. Tauchscooter bleiben in der Regel stehen, sobald der Gasgriff nicht mehr betätigt wird. Ein guter Tauchscooter ist perfekt austariert und reagiert in jeder Tauchtiefe optimal auf den Taucher.

Tauchscooter Vorbereitung

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